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Hauptstelle RAA NRW
 
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Über uns

Die 27 RAA in NRW verstehen interkulturelles Miteinander als Chance für die Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen – für die hier geborenen, die hier aufgewachsenen und zugewanderten. Mit diesem Arbeitsansatz entwickeln die RAA Programme, Projekte, Produkte und setzen diese vor Ort in Kooperation mit Partnern um. Die RAA werden gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration sowie vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und den jeweiligen Kommunen bzw. Kreisen.

Die Hauptstelle RAA NRW ist die zentrale Koordinierungs- und Servicestelle für die 27 lokalen RAA in NRW. Sie sichert den Erfahrungsaustausch und gibt Impulse für die Weiterentwicklung der Arbeit des RAA-Verbundes.

Wer sind die RAA?

RAA steht für „Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“.

Die Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien sind Einrichtungen von Kommunen und Kreisen, gefördert durch das Land NRW. 1980 wurden in NRW die ersten RAA eingerichtet - ein Modellversuch, dessen Ergebnisse überzeugten. Heute gibt es in NRW 27 RAA.

Die Hauptstelle RAA

Als zentrale Koordinierungs- und Servicestelle für die 27 lokalen RAA in NRW sichert die Hauptstelle RAA den Erfahrungsaustausch und gibt Impulse für die Weiterentwicklung von Konzepten. Durch Austausch und Zusammenarbeit im RAA-Verbund wird jede einzelne RAA unterstützt und gestärkt.

Die RAA in Städten und Kreisen

Vor Ort kooperieren die RAA mit Partnern aus dem Bildungskontext. Hierbei ist der Aufbau funktionierender Netzwerke ein wesentliches Prinzip der RAA-Arbeit

  • für zugewanderte Kinder, Jugendliche und Eltern,
  • für Pädagoginnen und Pädagogen,
  • für alle Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen zugewanderter Familien arbeiten.

Was machen die RAA?

Als Service-, Beratungs- und Dienstleistungseinrichtungen, in denen multiprofessionelle und multikulturelle Teams tätig sind, arbeiten die RAA auf der Grundlage eines ganzheitlichen Ansatzes interkultureller Bildung und Erziehung. Mit ihren Angeboten in der Elementarerziehung, in der Schule und beim Übergang von der Schule in den Beruf verbessern die RAA aktiv die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und setzen sich für eine gleichberechtigte Teilhabe der Migrantinnen und Migranten in allen gesellschaftlichen Bereichen ein.

Die RAA-Arbeit im Bereich Elementarerziehung

In den Kindertagesstätten werden die Weichen für die Entwicklung und Förderung der Kinder gestellt.

Die RAA sind Partner bei der Entwicklung und Verwirklichung eines interkulturellen Profils. Sie haben gemeinsam im Arbeitskreis des RAA-Verbundes IKEEP (Interkulturelle Erziehung im Elementar- und Primarbereich) Bausteine für die Aus- und Fortbildung von Erzieherinnen entwickelt, auf deren Grundlage Fortbildungen für Interkulturelle Kompetenz angeboten werden. Ziel ist, die Kompetenzen der Erzieherinnen zu stärken, allen Kindern gerecht zu werden und Eltern in die Arbeit einzubeziehen. Es werden Programme zur Elternbildung und Mehrsprachigkeit der Kinder im Alter von 1 bis 8 Jahren angeboten. Weiterhin werden Anregungen zur Entwicklungs- und Sprachförderung der Kinder im Regelbetrieb der Kindertagesstätten und im Übergang in die Grundschule gegeben.

Die RAA-Arbeit im Bereich Schule

Klassen mit Kindern unterschiedlicher Hautfarbe, Muttersprache, Kultur oder Religion sind Normalität an den Schulen in NRW. Offen bleibt die Frage, wie Unterricht und Schulleben gestaltet werden können - auf hohem Niveau und mit lohnenden Auseinandersetzungen. Die RAA-Arbeit unterstützt Schulen, Migrantenkinder für die Welt von morgen zu qualifizieren.

Die RAA

  • beraten Eltern, Kinder und Schulen,
  • initiieren Konfliktbearbeitungsprogramme in Schulen,
  • arbeiten interkulturell und entwickeln Konzepte zur Mehrsprachigkeit und für Deutsch als Zweitsprache (Da Z),
  • entwickeln Konzepte zur Beratung und Förderung von Seiteneinsteigern,
  • entwickeln Unterrichtsmaterialien,
  • bieten Fortbildung an,
  • initiieren die Öffnung von Schule,
  • führen Module zu Da Z in Studienseminaren in NRW durch.

Die RAA-Arbeit im Übergang Schule/Beruf

Der Start ins Berufsleben verläuft für Jugendliche aus Zuwandererfamilien nicht immer reibungslos. Die Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt entsprechen noch nicht ihren schulischen Erfolgen und Potenzialen. Den Jugendlichen gleiche Oualifizierungschancen zu eröffnen und ihre berufliche Integration zu unterstützen war von Anfang an einer der Schwerpunkte der RAA-Arbeit.

Die RAA

  • beraten Jugendliche und ihre Eltern und vermitteln weitergehende Beratung,
  • arbeiten mit Schulen und Partnern der Berufsorientierung,
  • bieten Fortbildung an,
  • stellen Materialien bereit,
  • vermitteln Kontakte,
  • kooperieren mit den Partnern vor Ort und bauen gemeinsam funktionierende Netzwerke auf.

Die Mitarbeiter/innen der Hauptstelle RAA NRW stehen Ihnen gerne für weitere Informationen und Fragen zur Verfügung.

 

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